29.01.2018: Rückblick und Ausblick zu Geschichtlichem aus Hückeswagen – Ausgabe 01/02/2018

Liebe Geschichtsfreunde, im Monat Januar 2018 hatte sich so einiges getan: Zum Einem gab es insgesamt vier statt der sonst gewohnten drei Rückblenden, zum Zweiten ist zum ersten Mal die Online-Kolumne „Foto des Monats“ erschienen, die in Kooperation mit dem Fotografen und Filmemacher Karl-Heinz-Eißner entsteht.

Schon direkt zu Beginn des Jahres, am 1.1.2018, blickten wir auf zehn Jahre Bürgerbad gGmbH zurück. Es war ein neuartiges rechtliches Konstrukt für das Hallenbad, das letztendlich das Überleben des Bades sicherstellte. Das ist sicherlich unabhängig von der Frage zu sehen: Wie viel darf und soll man Ehrenamtlern aufbürden? Dahinter steht letztendlich immer die Grundsatzfrage: Soll ein Stück Angebot für den Bürger erhalten bleiben oder muss es wegfallen, weil es die Stadt nicht mehr bezahlt werden kann. Die Frage, was eigentlich grundsätzlich aus Haushaltsmitteln bezahlt werden soll, muss aber die Politik beantworten. Am 5.1.2018 erinnerten wir an den 75. Todestag des „Rosenprofessors“ Ewald Gnau. In Hückeswagen wenig diskutiert und bekannt sind die Umstände seiner letzten Lebensjahre, wo die Nationalsozialisten ihn aus politischen Gründen von seinem Lebenswerk, dem Rosarium in Sangerhausen, getrennt hatten. Am 20.1.2018 war das Möbelgeschäft Happel 50 Jahre in Hückeswagen ansässig. Man zog ins altehrwürdige Haus Zach, das ja heute ein Kulturzentrum ist. Markant sicher Adolf Happel als Kaufmann von altem Schrot und Korn, der kurzerhand eine Todesanzeige für eine Geschäftsstraße schalten ließ, als durch die Baustelle vor dem Haus der Kundenstrom gefährdet war. Am 22.1.2018 schließlich blickten wir auf ein Stück Technikgeschichte: Kfz-Hövel errichtete die erste Autogas-Tankstelle in der Schloss-Stadt. Es gab große Erwartungen an diesen Antrieb, die sich aber nur zum Teil erfüllte hatten, wie uns Dirk Hövel berichtete. Also „Foto des Monats Januar“ fiel die Wahl auf den Abriss des Hauses Hartmann. Es ist zweifelsfrei das markanteste Ereignis im ablaufenden Monat gewesen, hier wird tatsächlich ein Stück Geschichte eingerissen. Allerdings muss man betonen: Die Zeit des Gebäudes war gekommen, zumal es nicht unter Denkmalschutz stand. Und die neue Eigentümerin schlägt nun ein neues Kapitel „Schnabelsmühle“ auf.

Was können wir nun im Monat Februar 2018 erwarten? Zu viel verraten will ich noch nicht, schließlich erschienen die Rückblenden exklusiv in der Bergischen Morgenpost und so muss es auch sein. Es wird nochmals um Technikgeschichte gehen, worauf sich alle Freunde der heimischen „Glotze“ freuen können, bei denen es fortan „bunt“ zuging. Dann manchen wir einen Ausflug in die Landwirtschaft und blicken auf einen Hof in Hückeswagen. Vordergründig geht es auch hier um Technik, die allerdings nicht immer nur positive Auswirkungen hatte. Und dann haben wir etwas für alle Freunde des Karnevals vorbereitet: Wir werden über einen markanten Schreibfehler lesen und über eine Feierkultur, die unterzugehen droht. Ende des Monats kommt dann das zweite Foto des Monats. Was es ist, wissen wir noch nicht, da es erst immer kurz vor Ultimo gewählt wird. Es kann ein historisches Foto sein, aber auch ein aktuelles.

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